Wer hat meinen Vater umgebracht

Informationen

Zeitraum 14.-24.5.2026
Dauer 90 Minuten
Sprache deutsch
Künstler:innen Studio Trafique
Ort
Studio Trafique
Merheimer Str. 292
50733 Köln
Rollstuhl Gehbehinderung Assistenzhunde willkommen Ticketinfo für Begleitperson
Zugänglichkeit Deutsche Gebärdensprache Audiodeskription Touch Tour Leichte Sprache

Darum geht’s

„Wer hat meinen Vater umgebracht“ verbindet politisches Theater mit digitaler Medienkunst und inklusiven Arbeitsweisen. Basierend auf dem preisgekrönten Roman von Édouard Louis verknüpft die Inszenierung persönliche Biografie mit messerscharfer soziologischer Analyse. In klarer, unnachgiebiger Sprache wird gezeigt, wie politische Entscheidungen Lebensläufe prägen. Die soziale Realität, die Louis beschreibt, spiegelt dabei aktuelle Entwicklungen in Deutschland wider, vom Abbau sozialer Sicherungssysteme bis hin zur wachsenden gesellschaftlichen Spaltung.

Darum musst du rein

Vier Schauspielende in einem ständigen Wechsel zwischen Opfer-, Täter- und Zeug*innenrollen machen sichtbar, wie tief soziale Herkunft und ökonomische Gewalt in uns verankert sind .. Die Inszenierung macht die harten Fakten politischer Verantwortung sinnlich erfahrbar und schafft einen Ort kollektiver Verantwortung. Hier wird Solidarität nicht nur als Wort, sondern als einziges utopisches Mittel begriffen, um die Spirale unterdrückender Gewalt endlich zu durchbrechen.

Pssst!

Édouard Louis gilt als einer der wichtigsten jungen Intellektuellen Frankreichs. Seine Texte sind radikal ehrlich und beschreiben die wachsende gesellschaftliche Spaltung. Diese Produktion verleiht  Louis’ Texten eine neue Aktualität und Dringlichkeit, die in der für Björn Gabriel typischen Live-Film-Theater-Ästhetik sinnlich erfahrbar wird.

Infos zur Barrierefreiheit

Dauer: ca. 70 Minuten

Die Vorstellung am 14.05. und am 15.05. wird von einer Audiodeskription mit Touch Tour begleitet.

Die Vorstellung am 14.05. wird von deutscher Lautsprache in Deutsche Gebärdensprache (DGS) verdolmetscht. 

Die Vorstellung am 16.05. wird von schwerer Sprache in Leichte Sprache verdolmetscht. Davor gibt es eine kurze Einführung in Leichter Sprache.

Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich. Es gibt eine kleine Kante auf dem Weg zum Zuschauersaal. Personal für eine Hilfestellung ist vor Ort.

Am Veranstaltungsort gibt es keine rollstuhlgerechte Toilette. Die nächste rollstuhlgrechte Toilette befindet sich im Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof (Mauenheimer Str. 92, 50733 Köln, 220 m entfernt).

 

Wir können insgesamt je Vorstellung 4 rollstuhlgerechte Plätze oder barrierefrei erreichbare Sitzplätze für Dich reservieren.

Die Vorführungen können auch online mit integrierter DGS-Verdolmetschung mitverfolgt werden, unter https://studio-trafique.de/livestreams/

Zur Nutzung der Audiodeskription am 14.05. und am 15.05. sowie der Verdolmetschung  in Leichte Sprache am 16.05. können eigene Kopfhörer mitgebracht werden. Der Anschluss funktioniert über einen einfachen Mini-Klinken-Stecker.

Die Parkplätze auf der Merheimer Str. oder auf dem Parkplatz des St. Vinzenz-Hospital sind für Menschen mit Behinderung geeignet.

Es gibt eine ausführliche, visuelle Wegbeschreibung: https://drive.google.com/file/d/1QlatSINRQd1x6rkV-_UiZutiSEWS8JPl/view

Allgemeine Barrierefreiheits- und Besucherinfos des Veranstaltungsortes findest Du hier: https://studio-trafique.de/besuch/

Die verschiedenen Unterstützungsbedarfe können beim Ticketkauf angegeben werden. So können wir uns gut vorbereiten.

Blindenführ- und Assistenzhunde sind herzlich willkommen. Bitte gib Bescheid, wenn Du einen Hund in die Vorstellung mitbringst.

Melde Dich bei Anliegen und Fragen zur Barrierefreiheit gerne bei Iris (iris.haist@sommerblut.de)

Hinweise

Rechte am Werk: Wylie agency / Aufführungsrechte für die dt. Übersetzung: Fischer Verlag

Termine

Do 14.5.2026 20 Uhr
Studio Trafique
Fr 15.5.2026 20 Uhr
Studio Trafique
Sa 16.5.2026 20 Uhr
Studio Trafique
Sa 23.5.2026 20 Uhr
Studio Trafique
So 24.5.2026 20 Uhr
Studio Trafique

Mitwirkende

Regie, Konzept & Dramaturgie Björn Gabriel
Videoart & Sound Design Jan van Putten
Ausstattung & Kostümbild Anna Marienfeld
Schauspiel Felix Höfner, Jona Krispin, Lucas Rosenberg, Jan Dziobek
Produktionsleitung Danae Hübner
Regieassistenz Katharina Rettich

Sponsoren und Förderer